Sure Hūd (Hud — هود) (Ayah 110)

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11 Hūd(هود), Ayah 110

وَلَقَدْ آتَيْنَا مُوسَى الْكِتَابَ فَاخْتُلِفَ فِيهِ ۚ وَلَوْلَا كَلِمَةٌ سَبَقَتْ مِنْ رَبِّكَ لَقُضِيَ بَيْنَهُمْ ۚ وَإِنَّهُمْ لَفِي شَكٍّ مِنْهُ مُرِيبٍ 110 ١١٠

Und gewiß, bereits ließen WIR Musa die Schrift zuteil werden, dann wurde darin Uneinigkeit erzielt. Und gäbe es kein von deinem HERRN bereits gefälltes Wort, wäre unter ihnen längst gerichtet worden. Und gewiß, sie hegen doch über ihn (den Quran) Verdacht schleichende Zweifel. (110)

Tafsir
Das Wort ist hier an den Propheten (a.s.s.) gerichtet. Hier bezieht es sich ferner auf die heidnischen Araber, die - ähnlich wie die in den vorigen Abschnitten erwähnten Ungerechten - Allāhs Botschaft mit der Begründung abwiesen, sie widerspräche den Glaubensvorstellungen ihrer Vorfahren. Darüber hinaus bezieht es sich auf alle jene, die gewohnheitsmäßig falsche, von den Vorfahren überlieferte Wertvorstellungen verehren und folglich sich an falschen ethischen Normen orientieren (ÜB) (vgl. dazu Yūnus 10:19 , Yūnus 10:93 ; Hūd 11:62 ).

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