Sure Hūd (Hud — هود) (Ayah 27)

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11 Hūd(هود), Ayah 27

فَقَالَ الْمَلَأُ الَّذِينَ كَفَرُوا مِنْ قَوْمِهِ مَا نَرَاكَ إِلَّا بَشَرًا مِثْلَنَا وَمَا نَرَاكَ اتَّبَعَكَ إِلَّا الَّذِينَ هُمْ أَرَاذِلُنَا بَادِيَ الرَّأْيِ وَمَا نَرَىٰ لَكُمْ عَلَيْنَا مِنْ فَضْلٍ بَلْ نَظُنُّكُمْ كَاذِبِينَ 27 ٢٧

Dann sagten die Entscheidungsträger unter seinen Leuten, die Kufr betrieben haben: "Wir sehen dich nur als einen Menschen wie uns und sehen, daß dir nur diejenigen Unbedeutenden unter uns Hals über Kopf gefolgt sind, und wir sehen nicht, daß ihr uns gegenüber in irgendeiner Weise Verdienste habt. Nein, sondern wir glauben, daß ihr Lügner 1 seid!" (27)

Tafsir
Noahs Volk war das erste, das Allāh (t) Teilhaber und ebenbürtige Partner zur Seite gestellt hat. Noah selbst war der erste Gesandte, den Allāh (t) zu den Erdenbewohnern schickte. Schmerzlich für die, die sich gegen Allāh (t) und Seine Botschaft auflehnten. Noahs Botschaft richtet sich an eine Welt, die in Ungerechtigkeit verstrickt war. Wie jeder prophetische Auftrag, so bestand auch Noahs Aufgabe einmal darin, die Menschen vor dem Bösen zu warnen und sie zur Einsicht zu rufen, und zum anderen in der Verkündung der frohen Botschaft von Allāhs Gnade für alle, die sich Allāh (t) zuwenden. Insofern war er eine Führung und Barmherzigkeit für die Menschen. Wie in Al-Aʿrāf 7:59 kann sich "die Strafe eines schmerzlichen Tages" sowohl auf die bevorstehende Flut als auch auf den Tag des Jüngsten Gerichts beziehen. Die Antwort der Vornehmen aus Noahs Volk war fast identisch mit der der Vornehmen vom Stamm Banū Quraiš, zu dem Muḥammad, der Gesandte Allāhs, Allāhs Segen und Friede auf ihm, gehörte. Dies ist ein immer wiederkehrendes Argument götzendienerischer Völker. Ein Gesandter Allāhs muss ihrer Ansicht nach ein Übermensch sein und am Göttlichen teilhaben. Arme Menschen werden hier als "niedrig" bezeichnet. Wie aus den Geschichten aller Propheten hervorgeht, besonders denen von Jesus (a.s.) und später von Muḥammad (a.s.s.), gehörten die meisten ihrer ersten Anhänger den untersten Gesellschaftsschichten an, Sklaven, Arme und Unterdrückte, denen die göttliche Botschaft die Verheißung einer gerechteren Gesellschaftsordnung auf Erden und die Hoffnung auf Glück im zukünftigen Leben gab. (ÜB) (vgl. dazu Al-Aʿrāf 7: 59 60 61 62 63 64; Yūnus 10: 2 3; Hūd 11:27 , Hūd 11: 29 30; Al-Isrāʾ 17:17 ; Al-Anbiyāʾ 21: 76 77;

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