Sure Hūd (Hud — هود) (Ayah 6)

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11 Hūd(هود), Ayah 6

وَمَا مِنْ دَابَّةٍ فِي الْأَرْضِ إِلَّا عَلَى اللَّهِ رِزْقُهَا وَيَعْلَمُ مُسْتَقَرَّهَا وَمُسْتَوْدَعَهَا ۚ كُلٌّ فِي كِتَابٍ مُبِينٍ 6 ٦

Und es gibt kein Lebewesen, das sich bewegt, dessen Rizq nicht ALLAH obliegt. Und ER kennt dessen Aufenthalts- und Aufbewahrungsort. Alles steht in einem deutlichen Register. (6)

Tafsir
Allāh (t) garantiert jedem Geschöpf seine Versorgung, die für sein Leben und zum Überleben erforderlich ist. Zum Leben gehört die Art der Nahrung und die Fähigkeit, diese zu finden, aufzunehmen und zu verdauen. Bienen suchen ihre Nahrung im Blütennektar. Fische z.B. fressen Meerestiere, aber kein Gras; und Schafe fressen Gras, aber keine Fische. Das Kamel kann die Dornensträucher in der Wüste als Nahrung aufnehmen und speichert große Wassermengen für mehrere Tage. Zum Überleben besitzt jedes Geschöpf ferner die Fähigkeit, seine geeignete Nahrung zu suchen: Die Vögel z.B. sehen die kleinsten Körner auf dem Ackerboden von einer großen Entfernung aus der Luft. Es ist das Wunder der Schöpfung, das Allāh (t) uns hier darlegt. Wo sich das Geschöpf befindet und aufhält ist ebenfalls Allāh (t) bekannt. Wir dürfen nicht nur an die großen Tiere denken, sondern auch an die kleinsten Geschöpfe, z.B. Hausstaubmilben, Viren und Bakterien, die mit uns wohnen und sich in unserem Körper aufhalten; denn sie sind auch Geschöpfe Allāhs, die Er versorgt, steuert und am Leben erhält. (vgl. dazu Al-Anʿām 6:59 ; Yūnus 10:61 ; Hūd 11: 53 54 55 56; Al-Ḥidschr 15:20 und die Anmerkung dazu).

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