Sure Hūd (Hud — هود) (Ayah 79)

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11 Hūd(هود), Ayah 79

قَالُوا لَقَدْ عَلِمْتَ مَا لَنَا فِي بَنَاتِكَ مِنْ حَقٍّ وَإِنَّكَ لَتَعْلَمُ مَا نُرِيدُ 79 ٧٩

Sie sagten: "Gewiß, bereits weißt du doch, daß wir nach deinen Töchtern kein Verlangen haben, und du weißt sicher genau, was wir wollen." (79)

Tafsir
Die Engel erschienen in der Gestalt junger Männer in außergewöhnlicher Schönheit. Die Männer im Volk Lots begehrten seine Gäste, da sie sich fühlten zu Männern hingezogen statt zu Frauen. Das Abscheulichste darunter war die gegen die natürliche Veranlagung gerichtete Homosexualität. Als er die Bedrohung gegenüber seinen Gästen sah, wollte er die gesunde, natürliche Veranlagung in ihnen wecken, indem er ihre Aufmerksamkeit auf das weibliche Geschlecht hinwendete. "Meine Töchter" bedeutet nicht unbedingt, dass es sich um Lots eigene Töchter handelte. So konnten auch andere unverheiratete Mädchen der Stadt bezeichnet werden. Denn ein Prophet ist wie ein Vater in seinem Volk. Deswegen betrachtet er die Mädehen unter ihnen wie eigene Töchter. Lot ermahnt sie auf diese Weise, sich an rechtmäßige sexuelle Beziehungen zu Frauen zu halten, statt widernatürliche Mittel zu suchen. Sie sind reiner in jeder Beziehung: sowohl seelisch als auch körperlich. Seelisch, weil sie damit der reinen natürlichen Veranlagung, wie sie von Allāh (t) erschaffen ist, folgen. In ihnen werden Regungen erweckt, die als rein und natürlich zu bezeichnen sind. Körperlich, weil Allāh (t) in ihrem Körper den geschützten Ort für das entstehende Leben erschaffen hat (vgl. dazu Al-Aʿrāf 7: 80 81 82 83 84; Al-Ḥidschr 15: 67 68 69 70 71 72; An-Naml 27: 54 55 56 57 58 und die Anmerkung dazu).

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