Der Ruf zu Allāh (t) wird hier allen Gläubigen ans Herz gelegt und ihnen als Aufgabe zu allen Orten und Zeiten auferlegt.
Yūsuf 12:109 ⧉ – Aus diesem Vers erhalten wir vom Schöpfer Selbst die Gewissheit, dass Er vor Muḥammad (a.s.s.) lediglich nur Männer als Propheten entsandt und ihnen die Offenbarung gegeben hat (vgl. dazu
An-Naḥl 16: 43⧉ 44⧉ und die Anmerkung dazu). Damit ist die Frage beantwortet, dass keine unter den Frauen diese schwere Aufgabe der Berufung als Prophetin erhielt. Die Rechtsgelerten sind darüber einig, dass die im Qur’an erwähnten aufrichtigen Frauen, wie die Mutter Moses (
Al-Qaṣaṣ 28:7 ⧉), Maria, Mutter Jesu (
Al-Baqara 2:42 ⧉ff.) und Sārah, Frau Abrahams (
Hūd 11:71 ⧉) keine Propheten waren, obwohl sie die göttliche Eingebung erhielten und bei Sārah und Maria die Erscheinung Gabriels zuteil wurde (vgl. In Kaṯīr, a.a.O.; ferner
Al-Anʿām 6:6 ⧉;
Yūnus 10:13 ⧉;
Al-Isrāʾ 17:17 ⧉;
Maryam 19:74 ⧉,
Maryam 19:98 ⧉;
Ṭā-Hā 20:128 ⧉;
Al-Muʾminūn 23:31 ⧉;
Al-Qaṣaṣ 28:43 ⧉,
Al-Qaṣaṣ 28:78 ⧉;
As-Sadschda 32:26 ⧉;
Yā-Sīn 36:31 ⧉;
Ṣād 38:3 ⧉;
Al-Aḥqāf 46:17 ⧉;
Qāf 50:36 ⧉ und die Anmerkungen dazu.