Sure Ar-Raʿd (Der Donner — الرعد) (Ayah 34)

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13 Ar-Raʿd(الرعد), Ayah 34

لَهُمْ عَذَابٌ فِي الْحَيَاةِ الدُّنْيَا ۖ وَلَعَذَابُ الْآخِرَةِ أَشَقُّ ۖ وَمَا لَهُمْ مِنَ اللَّهِ مِنْ وَاقٍ 34 ٣٤

Für sie ist Peinigung im diesseitigen Leben bestimmt. Doch die Peinigung im Jenseits ist noch qualvoller. Und sie haben vor ALLAH keinen Schutz-Gewährenden. (34)

Tafsir
"... eine Strafe im Diesseits" erfolgt durch die Hände der Gläubigen und ist zeitlich begrenzt, weil das irdische Leben zeitlich begrenzt ist, während "die Strafe des Jenseits" dauerhafter ist, weil dort Zeitlosigkeit durch die Ewigkeit herrscht. In der Beschreibung der paradiesischen Verhältnisse gelten auch dieselben zeitlichen Maßstäbe für die Bestrafung. Die Freuden auf dieser Erde sind zeitlich begrenzt, während das Wohlleben im Paradies dauerhafter ist. Genauso ist der "Schatten" als Dauerschutz und Sicherheit für die Gläubigen, die die Versorgung und das Wohlleben genießen. Durch die Strafe mit dem Höllenfeuer werden die Ungläubigen dagegen Trockenheit und starken Durst empfinden und sie werden kein kühles Wasser trinken, sondern siedendes salziges Wasser, und ihre Nahrung wird aus Eiter sein (vgl. An-Nisāʾ 4:57 ; Al-Māʾida 5:69 ; Ar-Raʿd 13:31 ; Muḥammad 47:15 ; Al-Ḥāqqa 69:36 und die Anmerkungen dazu).

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