Sure Ar-Raʿd (Der Donner — الرعد) (Ayah 6)

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13 Ar-Raʿd(الرعد), Ayah 6

وَيَسْتَعْجِلُونَكَ بِالسَّيِّئَةِ قَبْلَ الْحَسَنَةِ وَقَدْ خَلَتْ مِنْ قَبْلِهِمُ الْمَثُلَاتُ ۗ وَإِنَّ رَبَّكَ لَذُو مَغْفِرَةٍ لِلنَّاسِ عَلَىٰ ظُلْمِهِمْ ۖ وَإِنَّ رَبَّكَ لَشَدِيدُ الْعِقَابِ 6 ٦

Und sie verlangen von dir zu beschleunigen das Übel vor dem Guten. Doch bereits wurden vor ihnen Exempel statuiert. Gewiss, dein HERR ist sicherlich voller Vergebung den Menschen gegenüber trotz ihres Unrechts. Und gewiss, dein HERR ist ziemlich hart im Strafen. (6)

Tafsir
Dieser Vers bezieht sich auf eine Herausforderung der Banū Quraiš dem Propheten gegenüber. D.h.: sie bedrängen dich, o Muḥammad, um ihnen die angedrohte Strafe Allāhs zu beschleunigen, statt, dass sie die Vergebung Allāhs erflehen; denn Er ist Der, Der immer bereit ist, "den Menschen zu vergeben, trotz ihrer Missetaten". Hier öffnet Allāh (t) die Tore Seiner Barmherzigkeit zur Vergebung. Als Regel für die Vergebung ist die tätige Reue (vgl. Al-Anʿām 6:12 , Al-Anʿām 6:57 f.; Al-Aʿrāf 7:156 ; Al-Anfāl 8:32 ; Yūnus 10:11 ; Al-Kahf 18: 55 56; Al-Ḥadsch 22: 47 48 und die Anmerkungen dazu).

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