Sure Ibrāhīm (Abraham — إبراهيم) (Ayah 12)

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14 Ibrāhīm(إبراهيم), Ayah 12

وَمَا لَنَا أَلَّا نَتَوَكَّلَ عَلَى اللَّهِ وَقَدْ هَدَانَا سُبُلَنَا ۚ وَلَنَصْبِرَنَّ عَلَىٰ مَا آذَيْتُمُونَا ۚ وَعَلَى اللَّهِ فَلْيَتَوَكَّلِ الْمُتَوَكِّلُونَ 12 ١٢

Und weshalb sollen wir nicht ALLAH gegenüber Tawakkul üben, wo ER uns bereits auf unseren Wegen rechtleitete?! Und wir werden uns doch in Geduld üben dem gegenüber, was ihr uns an Kränkungen zufügt. Und ALLAH gegenüber sollen die Tawakkul-übenden Tawakkul üben." (12)

Tafsir
Diese Frage dient der Missbilligung. Das Verhalten der beiden Völker ‘Ād und Ṯamūd gegenüber ihren Propheten ähnelt dem Verhalten der Makkaner gegenüber ihrem Propheten Muḥammad (a.s.s.). Das Erbringen von Wundern geschieht nach dem Willen Allāhs, nicht nach Wunsch und Wahl der Menschen. Die Propheten versicherten mit den letzten Worten dieser Verse ihre Geduld und Standhaftigkeit. Hierzu muss noch bemerkt werden, dass die Makkaner Allāhs Existenz gut gekannt haben. In der Zeit der Unwissenheit (arab.: Ǧāhiliyya) vor der Berufung des Propheten Muḥammad, Allāhs Segen und Friede auf ihm, haben sie mit der Formel "bei Allāh" geschworen, die Al-Ka‘ba als das Haus Allāhs geehrt und von Abraham, dem Erbauer der Al-Ka‘ba mit seinem Sohn Isma‘īl, erzählt. Diese Makkaner haben lediglich zugegeben, dass sie andere Götter neben Allāh als Vermittler zu Ihm verehren. Deshalb hießen sie "Al-Mušrikūn" (die Beigeseller) und deshalb war der erbitterte Kampf zwischen ihnen und ihrem Propheten (a.s.s.) (vgl. dazu Al-Aʿrāf 7:75 ; Ar-Raʿd 13:43 ).

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