Sure An-Naḥl (Die Biene — النحل) (Ayah 63)

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16 An-Naḥl(النحل), Ayah 63

تَاللَّهِ لَقَدْ أَرْسَلْنَا إِلَىٰ أُمَمٍ مِنْ قَبْلِكَ فَزَيَّنَ لَهُمُ الشَّيْطَانُ أَعْمَالَهُمْ فَهُوَ وَلِيُّهُمُ الْيَوْمَ وَلَهُمْ عَذَابٌ أَلِيمٌ 63 ٦٣

Bei ALLAH! Gewiss, bereits entsandten WIR (Gesandte) zu Umam vor dir, dann hat diesen der Satan ihre (schlechten) Taten schön erscheinen lassen, so ist er ihr Wali heute. Und für sie ist eine qualvolle Peinigung bestimmt. (63)

Tafsir
Die Makkaner sind nicht die ersten, die die Botschaft verleugnen. Bereits vor dir, o Muḥammad, gab es solche Völker, die sich von Satan haben verführen lassen. Er beschönigte ihnen ihre abwegigen Handlungen und Vorstellungen. Somit spielte er sich auf als ihr Freund und Beschützer, der ständig über ihr Tun wacht. Allāh (t) hat in jedem Zeitalter und zu jedem Volk Seine Gesandten geschickt, damit sie die Wahrheit lehren und den Weg der Rechtschaffenen weisen. Die Verlockungen des Bösen schienen jedoch immer attraktiv und viele Menschen zogen ihren eigenen Weg oder den ihrer Vorfahren dem "steinigen" Weg der Tugend vor. Dies geschah auch in der Zeit des Propheten Muḥammad (a.s.s.), und es geschieht immer wieder, solange sich Menschen vom Bösen verleiten lassen (vgl. Al-Baqara 2:257 ; Āl Imrān 3:68 ; Yūnus 10:62 und die Anmerkung dazu).

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