Sure An-Naḥl (Die Biene — النحل) (Ayah 64)

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16 An-Naḥl(النحل), Ayah 64

وَمَا أَنْزَلْنَا عَلَيْكَ الْكِتَابَ إِلَّا لِتُبَيِّنَ لَهُمُ الَّذِي اخْتَلَفُوا فِيهِ ۙ وَهُدًى وَرَحْمَةً لِقَوْمٍ يُؤْمِنُونَ 64 ٦٤

Und WIR sandten dir die Schrift nur hinab, damit du ihnen das erläuterst, worüber sie uneins sind, als Rechtleitung und als Gnade für Leute, die den Iman verinnerlichen. (64)

Tafsir
D.h.: Wir haben dir, o Muḥammad, den Qur’ān aus Barmherzigkeit offenbart, damit du die zersplitterten Gruppen und Sekten zur Einheit des Glaubens führst. Im Offenbarungsgebiet gab es ungläubige Juden, Christen und Götzendiener, die immer über die Botschaft stritten. Die Aufgabe des letzten Buches besteht darin, dass der Streit unter den Anhängern der früheren Offenbarungen und deren Sektierern beendet wird. Denn die Ungläubigen lehnten die Botschaft und die Existenz Allāhs kategorisch ab, während die Götzendiener Allāh (t) zwar anerkennen, nehmen sich aber falsche Götter neben Ihn an und verehren sie als Vermittler zu Ihm. Die Juden lehnen das Evangelium und Jesus (a.s.) als Messias ab und warten noch auf den ihnen verheißenen Messias, während die Christen den Juden den "Mord des Herrn" am Kreuz vorhalten; bei ihnen soll Jesus "Gott" und "Gottes Sohn" zugleich sein; sie glauben ferner an die Dreifaltigkeit. All dies wurde im Qur’ān unmissverständlich abgelehnt und korrigiert (vgl. Al-Baqara 2:116 ; An-Nisāʾ 4:157 , An-Nisāʾ 4:171 und die Anmerkung dazu).

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