Sure Al-Kahf (Die Höhle — الكهف) (Ayah 27)

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18 Al-Kahf(الكهف), Ayah 27

وَاتْلُ مَا أُوحِيَ إِلَيْكَ مِنْ كِتَابِ رَبِّكَ ۖ لَا مُبَدِّلَ لِكَلِمَاتِهِ وَلَنْ تَجِدَ مِنْ دُونِهِ مُلْتَحَدًا 27 ٢٧

Und rezitiere das, was dir als Wahy von der Schrift deines HERRN zuteil wurde. Es gibt keinen, der Seine Worte abändert. Und du findest anstelle von Ihm keinen Schutz-Gewährenden. (27)

Tafsir
Nach der Erörterung der Geschichte von den Schläfern in der Höhle beginnt hier eine Schilderung der Situation der Muslime in Makka zur Zeit der Offenbarung dieser Sura. Im Anschluss an diese Geschichte wird der Prophet Muḥammad (a.s.s.) aufgefordert, sich an dem zu orientieren, was ihm von seinem Herrn offenbart wurde. Obwohl damit in erster Linie der Prophet angesprochen war, richtet sich die Warnung an die Ungläubigen, dass sie nämlich nicht erwarten sollten, der Prophet könnte ihretwegen Veränderungen am offenbarten Text vornehmen. Der Prophet sollte seine Zeit mit jenen verbringen, die von morgens bis abends Allāhs gedenken, Ihn lobpreisen und anrufen, gleichwohl, ob diese Menschen arm oder reich, gesellschaftlich stark oder schwach sind; denn alle sind Allāhs Diener. Es wird berichtet, der Anlass für die Offenbarung dieses Verses seien Forderungen der Adligen von Makka gewesen, die vom Propheten verlangten, er solle die armen Gläubigen verjagen, falls er Wert darauf lege, dass sie den Islam annähmen. Oder aber er solle ihnen gesonderte Sitzungen einräumen. (ÜB) (vgl. Al-Anʿām 6:52 ; Yūnus 10:15 und die Anmerkung dazu).

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