Sure Al-Kahf (Die Höhle — الكهف) (Ayah 98)

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18 Al-Kahf(الكهف), Ayah 98

قَالَ هَٰذَا رَحْمَةٌ مِنْ رَبِّي ۖ فَإِذَا جَاءَ وَعْدُ رَبِّي جَعَلَهُ دَكَّاءَ ۖ وَكَانَ وَعْدُ رَبِّي حَقًّا 98 ٩٨

Er sagte: "Dies ist eine Gnade von meinem HERRN. Und wenn das Versprechen meines HERRN eintrifft, wird ER ihn dem Erdboden gleich machen. Und das Versprechen meines HERRN ist wahr." (98)

Tafsir
Die Gnade Allāhs geschah sowohl für den König selbst, der in der Lage war, diese Mauer zu errichten, als auch für das friedliebenden Volk dieser Gegend. Wir lernen daraus, dass wir keinen Schutz erlangen können, wenn wir Allāh (t) nicht darum erflehen. Mit diesem Vers endet die Geschichte Ḏu-l-Qarnains, der als Vorbild eines tugendhaften Herrschers gilt. Unser Prophet Muḥammad (a.s.s.) rief nach seinem Erwachen aus einem Traum aus: ”Es ist kein Gott außer Allāh (t)! Wehe den Arabern, ein Unheil naht heran. Eine kleine Lücke hat sich heute im Wall gegen Gog und Magog geöffnet!“ Seit dem späten Mittelalter neigten die Muslime dazu, in diesem Traum eine Vorhersage der großen Mongoleninvasion zu sehen, durch die das Abbassidenreich und damit die politische Macht der Araber vernichtet wurde. (ÜB)

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