Allāh (t) fordert uns auf: ”Und spendet auf dem Weg Allāhs und stürzt euch nicht mit eigenen Händen ins Verderben.“ Aber wie kommt es, dass der Mensch sich mit eigener Hand ins Verderben stürzt, wenn er auf Allāhs Weg nicht spendet? Darüber wird folgendes berichtet: ”Abū Ayyūb sagte: »Wir haben den Propheten Allāhs überall begleitet und mit ihm an vielen Schlachten teilgenommen, wodurch wir immer den Sieg errungen haben. Nachdem aber der Islam ausgebreitet war, haben wir uns zurückgehalten; wir versammelten uns an den Aufenthaltsorten des Propheten. Unser Verhalten haben wir so gerechtfertigt, dass wir einmal die Ehre hatten, auf der Seite des Propheten zu kämpfen; jetzt aber, wo der Islam viele Anhänger hat, haben wir unsere Familien und unsere Kinder und unser Vermögen bevorzugt; wir wollten bei ihm bleiben, zumal der Kampf zu Ende war. Auf Grund unseres Verhaltens wurde der genannte Vers des Qur’ān offenbart.«“ Mit dem Verderben ist hier gemeint, wenn die Muslime dazu neigen, sich ausschließlich den Familien und Geldinteressen zu widmen und den Ǧihād zu unterlassen. Wenn wir weitere Qur’ān-Stellen verfolgen, finden wir viele Beispiele dieser Art: In Sura
At-Tawba 9:41 ⧉ fordert uns Allāh (t) auf, "leicht" (jung) und "schwer" (alt) auszuziehen und mit Gut und Blut auf Allāhs Weg zu eifern, und schließt dabei an: ”Das ist besser für euch, wenn ihr es nur wüsstet!“