Sure Ṭā-Hā (Ta-Ha — طه) (Ayah 129)

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20 Ṭā-Hā(طه), Ayah 129

وَلَوْلَا كَلِمَةٌ سَبَقَتْ مِنْ رَبِّكَ لَكَانَ لِزَامًا وَأَجَلٌ مُسَمًّى 129 ١٢٩

Und gäbe es kein von deinem HERRN bereits gefälltes Wort und keine festgelegte Frist, wäre es (das Bestrafen) sicherlich notwendig. (129)

Tafsir
Dies bezieht sich auf das Leben in Bedrängnis, das denen zuteil wird, die sich in ihrem irdischen Leben von Allāhs Ermahnung abwenden. Die makkanischen Götzendiener werden dabei an die Ruinen von ‘Ād und Ṯamūd erinnert, die sie vor Augen sehen. Das Gebot der Geduld ist in erster Linie an den Propheten Muḥammad (a.s.s.) gerichtet und bedeutet, dass er wegen dem ausharren muss, was die Ungläubigen an Spott, Ablehnung und Widerstand leisten. Derartige Geduld wird durch die Lobpreisung des Herrn - sowohl in der Stille des Morgengebets als auch zu anderen Gebetszeiten - gestärkt. (ÜB) (vgl. Al-Baqara 2: 45 46; Al-Isrāʾ 17: 78 79; Ar-Rūm 30:19 und die Anmerkung dazu).

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