Sure Ṭā-Hā (Ta-Ha — طه) (Ayah 71)

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20 Ṭā-Hā(طه), Ayah 71

قَالَ آمَنْتُمْ لَهُ قَبْلَ أَنْ آذَنَ لَكُمْ ۖ إِنَّهُ لَكَبِيرُكُمُ الَّذِي عَلَّمَكُمُ السِّحْرَ ۖ فَلَأُقَطِّعَنَّ أَيْدِيَكُمْ وَأَرْجُلَكُمْ مِنْ خِلَافٍ وَلَأُصَلِّبَنَّكُمْ فِي جُذُوعِ النَّخْلِ وَلَتَعْلَمُنَّ أَيُّنَا أَشَدُّ عَذَابًا وَأَبْقَىٰ 71 ٧١

Er (Pharao) sagte: "Habt ihr etwa den Iman bekundet, bevor ich euch die Zustimmung dazu gab? Gewiss, er ist doch euer Lehrmeister, der euch die Magie beibrachte. Abschneiden werde ich doch eure Hände und Füße wechselseitig und kreuzigen werde ich euch gewiss an die Stämme der Dattelpalmen. Und ihr werdet zweifelsohne noch in Erfahrung bringen, welcher von uns über die qualvollere und dauerhaftere Peinigung verfügt." (71)

Tafsir
Pharao wurde als "Gottkönig" betrachtet und war somit eine Verkörperung der ägyptischen Religion, in der okkulte Praktiken und Magie eine wichtige Rolle spielten. Jeder Untertan war verpflichtet, die Religion des Pharao zu befolgen und Magie als integralen Bestandteil seiner Lebensweise zu akzeptieren. In dieser, seiner Eigenschaft verlangt Pharao von ihnen den vollen Gehorsam - auch im Glauben, obwohl dieser eine Sache des Herzens ist, über die der Mensch keine Herrschaft ausüben kann (vgl. Al-Aʿrāf 7: 123 124 125 126 und die Anmerkung dazu).

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