Sure Ṭā-Hā (Ta-Ha — طه) (Ayah 72)

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20 Ṭā-Hā(طه), Ayah 72

قَالُوا لَنْ نُؤْثِرَكَ عَلَىٰ مَا جَاءَنَا مِنَ الْبَيِّنَاتِ وَالَّذِي فَطَرَنَا ۖ فَاقْضِ مَا أَنْتَ قَاضٍ ۖ إِنَّمَا تَقْضِي هَٰذِهِ الْحَيَاةَ الدُّنْيَا 72 ٧٢

Sie sagten: "Wir werden dich auf keinen Fall vor dem bevorzugen, was zu uns an eindeutigen Zeichen kam, und nicht vor Dem, Der uns erschuf. Also urteile, was du urteilst! Du fällst ein Urteil doch nur über dieses diesseitige Leben." (72)

Tafsir
Pharao wurde als "Gottkönig" betrachtet und war somit eine Verkörperung der ägyptischen Religion, in der okkulte Praktiken und Magie eine wichtige Rolle spielten. Jeder Untertan war verpflichtet, die Religion des Pharao zu befolgen und Magie als integralen Bestandteil seiner Lebensweise zu akzeptieren. In dieser, seiner Eigenschaft verlangt Pharao von ihnen den vollen Gehorsam - auch im Glauben, obwohl dieser eine Sache des Herzens ist, über die der Mensch keine Herrschaft ausüben kann (vgl. Al-Aʿrāf 7: 123 124 125 126 und die Anmerkung dazu).

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