Sure Ṭā-Hā (Ta-Ha — طه) (Ayah 87)

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20 Ṭā-Hā(طه), Ayah 87

قَالُوا مَا أَخْلَفْنَا مَوْعِدَكَ بِمَلْكِنَا وَلَٰكِنَّا حُمِّلْنَا أَوْزَارًا مِنْ زِينَةِ الْقَوْمِ فَقَذَفْنَاهَا فَكَذَٰلِكَ أَلْقَى السَّامِرِيُّ 87 ٨٧

Sie sagten: "Wir brachen das Versprechen dir gegenüber nicht aus eigener Kraft. Auf uns wurden aber Schwerlastende von dem Schmuck der Leute gelegt, dann warfen wir sie (ins Feuer)." Und solcherart warf ebenfalls As-samiri. (87)

Tafsir
Es handelt sich hier um die Verabredung mit Moses, der sich von seinem Volk entfernen musste, damit sein Herr mit ihm wohlzufrieden ist. Moses hat durch seine Eile nicht dafür gesorgt, dass sein Volk in seiner Abwesenheit richtig geführt und geleitet wird. Die Irreführung durch den Sāmiryy wird bei Ibn ‘Abbās so erklärt: ”Dieser Sāmiryy entstammte einem Volk, das Kühe heiligte. Er schloss sich äußerlich der Religion der Kinder Israels an, als er sich in Ägypten niederließ. In seinem Herzen blieb er jedoch der Anbetung der Kühe treu.“ Zahlreiche Personen in der Antike haben diesen Namen getragen, und selbst vor der Erbauung der Stadt Samaria gab es Menschen, die Semer oder Sumer hießen sowie auch Stämme mit diesem Namen (vgl. den geschichtlichen Vorspann im Titel: "Muḥammad, Prophet der Barmherzigkeit", Islamische Bibliothek. (ÜB) (vgl. Al-Baqara 2:51 ; Al-Aʿrāf 7: 148 149 150 151 und die Anmerkung dazu).

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