Sure Ṭā-Hā (Ta-Ha — طه) (Ayah 97)

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20 Ṭā-Hā(طه), Ayah 97

قَالَ فَاذْهَبْ فَإِنَّ لَكَ فِي الْحَيَاةِ أَنْ تَقُولَ لَا مِسَاسَ ۖ وَإِنَّ لَكَ مَوْعِدًا لَنْ تُخْلَفَهُ ۖ وَانْظُرْ إِلَىٰ إِلَٰهِكَ الَّذِي ظَلْتَ عَلَيْهِ عَاكِفًا ۖ لَنُحَرِّقَنَّهُ ثُمَّ لَنَنْسِفَنَّهُ فِي الْيَمِّ نَسْفًا 97 ٩٧

Er sagte: "Geh! Denn dir ist in diesem Leben gewährt zu sagen: "Keine Berührung!" Und gewiss, für dich ist noch ein Versprechen bestimmt, das dir gegenüber nicht gebrochen wird. Und schau deinen Gott an, dem du ständig Zuwendung erwiesen hast, wir werden es zweifelsohne verbrennen, dann werden wir es gewiss in den Fluss streuen." (97)

Tafsir
Nach der Auseinandersetzung mit seinem Bruder Aaron, wendet sich Moses (a.s.) nunmehr an den Sāmiryy, dessen Antwort ein treffendes Beispiel für schamloses Verhalten und frei erfundene Lüge ist. Er gibt vor, mehr Einsicht gehabt zu haben als irgendein anderer: er sah, was die Masse nicht sah. Er sah etwas Übernatürliches: nach vielen Kommentatoren handelt es sich bei dem "Gesandten" um den Engel Gabriel. Das Wort "Gesandter" wird an vielen Stellen für Engel benutzt (beispielsweise in Hūd 11:69 , Hūd 11:77 ; Maryam 19:19 ; Fāṭir 35:1 ). Wenn wir es jedoch auf den Propheten Moses (a.s.) beziehen, bedeutet es, dass Sāmiryy etwas Übernatürliches und Heiliges in seinen Fußspuren sah. Der Sāmiryy wurde wegen seinem Verbrechen mit einem Hautleiden bestraft, das ihn bei jeder Berührung, z.B. durch Kleidung oder Menschen schmerzt und veranlasst, sein Leben lang auf dieser Erde schreien zu müssen: "Berührt mich nicht". Das Standbild wurde schließlich wieder eingeschmolzen und vernichtet. Mit der Feststellung endet die Geschichte Moses' in dieser Sura. (ÜB)

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