Sure Al-Muʾminūn (Die Gläubigen — المؤمنون) (Ayah 91)

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23 Al-Muʾminūn(المؤمنون), Ayah 91

مَا اتَّخَذَ اللَّهُ مِنْ وَلَدٍ وَمَا كَانَ مَعَهُ مِنْ إِلَٰهٍ ۚ إِذًا لَذَهَبَ كُلُّ إِلَٰهٍ بِمَا خَلَقَ وَلَعَلَا بَعْضُهُمْ عَلَىٰ بَعْضٍ ۚ سُبْحَانَ اللَّهِ عَمَّا يَصِفُونَ 91 ٩١

ALLAH nahm sich nie ein Kind, und mit Ihm war nie eine (andere) Gottheit, sonst nähme sich doch jede Gottheit, was sie erschuf, und es würden sich die einen von ihnen über die anderen erheben. Subhanallah über das, was sie erdichten. (91)

Tafsir
Der Tenor dieses Versblocks weist ausdrücklich die Behauptung der vorislamischen Araber zurück, Allāh habe Sich Söhne und Töchter genommen. Denn es lebten in der arabischen Halbinsel zur Zeit der Botschaft vorwiegend folgende Gruppen: Die Götzendiener in Makka und Umgebung und die Christen und die Juden in Yaṯrib (später: Al-Madīna). Während die Götzendiener ihre Götzenstatuen als Töchter Allāhs erklärten und Ihm Nebengötter aus den Ǧinn zuschrieben, behaupteten die Christen, Jesus sei Allāhs Sohn und die Juden hielten ‘Uzair für den Sohn Allāhs (vgl. Al-Baqara 2:116 ; Al-Anʿām 6:100 ; At-Tawba 9:30 ; Al-Isrāʾ 17:42 ; Al-Anbiyāʾ 21:22 und die Anmerkung dazu).

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