Sure Al-Muʾminūn (Die Gläubigen — المؤمنون) (Ayah 92)

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23 Al-Muʾminūn(المؤمنون), Ayah 92

عَالِمِ الْغَيْبِ وَالشَّهَادَةِ فَتَعَالَىٰ عَمَّا يُشْرِكُونَ 92 ٩٢

ER ist Der Allwissende über das Verborgene und das Sichtbare. Also erhaben ist ER über das, was sie an Schirk betreiben. (92)

Tafsir
Der Tenor dieses Versblocks weist ausdrücklich die Behauptung der vorislamischen Araber zurück, Allāh habe Sich Söhne und Töchter genommen. Denn es lebten in der arabischen Halbinsel zur Zeit der Botschaft vorwiegend folgende Gruppen: Die Götzendiener in Makka und Umgebung und die Christen und die Juden in Yaṯrib (später: Al-Madīna). Während die Götzendiener ihre Götzenstatuen als Töchter Allāhs erklärten und Ihm Nebengötter aus den Ǧinn zuschrieben, behaupteten die Christen, Jesus sei Allāhs Sohn und die Juden hielten ‘Uzair für den Sohn Allāhs (vgl. Al-Baqara 2:116 ; Al-Anʿām 6:100 ; At-Tawba 9:30 ; Al-Isrāʾ 17:42 ; Al-Anbiyāʾ 21:22 und die Anmerkung dazu).

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