Sure Al-Furqān (Die Unterscheidung — الفرقان) (Ayah 6)

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25 Al-Furqān(الفرقان), Ayah 6

قُلْ أَنْزَلَهُ الَّذِي يَعْلَمُ السِّرَّ فِي السَّمَاوَاتِ وَالْأَرْضِ ۚ إِنَّهُ كَانَ غَفُورًا رَحِيمًا 6 ٦

Sag: 'Den (Quran) sandte Derjenige hinab, Der das Geheimnis in den Himmeln und auf Erden kennt. Gewiss, ER ist immer allvergebend, allgnädig.' (6)

Tafsir
Ein weiters Kriterium der Unterscheidung, das zum Katalog der Falschheiten gehört (vgl. Al-Furqān 25:3 ), besteht im Vorwurf der Ungläubigen gegenüber dem Propheten Muḥammad (a.s.s.), dem Gesandten Allāhs und Seinem Diener (vgl. oben Al-Furqān 25:1 ); sie verleugnen sowohl die Offenbarung als auch sein Prophetentum. Dieser Vorwurf wird immer wieder - bis heute noch - von Juden und Christen erhoben. Inhaltlich besagt dieser Vorwurf: Der Qur’ān oder zumindest der größte Teil davon basiere auf jüdisch-christlichen Lehren, die angeblich durch ungenannte Fremde dem Propheten nahegebracht wurden (vgl. An-Naḥl 16:103 ), oder durch verschiedene Araber, die zum Judentum oder Christentum konvertiert waren; darüber hinaus wurde dem Propheten vorgeworfen, er habe sich getäuscht, den Qur’ān für göttliche Offenbarung zu halten, oder er habe ihn absichtlich - in Bewusstsein, dass dies nicht der Fall sei - Allāh (t) zugeschrieben. Der Vorwurf war schon damals zur Zeit des Propheten nicht haltbar; denn jeder kannte die angeblichen "Helfer" und ihre Gelehrsamkeit und wusste, dass sie für eine solche Anschuldigung nicht in Betracht kamen; alle angeblichen "Helfer" nahmen später den Islam an, was sicher nicht der Fall gewesen wäre, wenn sie sich an einem Betrug dieser Art beteiligt hätten. (ÜB) (vgl. Al-Anfāl 8: 31 32 33 und die Anmerkung dazu).

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