Sure Ash-Shuʿarāʾ (Die Dichter — الشعراء) (Ayah 164)

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26 Ash-Shuʿarāʾ(الشعراء), Ayah 164

وَمَا أَسْأَلُكُمْ عَلَيْهِ مِنْ أَجْرٍ ۖ إِنْ أَجْرِيَ إِلَّا عَلَىٰ رَبِّ الْعَالَمِينَ 164 ١٦٤

Und ich bitte euch dafür um keinen Lohn. Mein Lohn obliegt nur Dem HERRN aller Schöpfung. (164)

Tafsir
Erst hier kommt die Geschichte Lots, obgleich sie zeitlich mit der Geschichte Abrahams zusammenfiel. In dieser Sura wird jedoch nicht auf die Reihenfolge der Geschehnisse Wert gelegt, sondern auf die Einheit aller Botschaften und auf die Gleichheit in Bezug auf die Konsequenz der Ablehnung: die Errettung der Gläubigen und die Vernichtung der Sündigen (vgl. dazu Al-Aʿrāf 7: 80 81 82 83 84). Hier geht es darum, dass die Bevölkerung der Städte so schamlos widernatürlichen Lastern verfallen waren, dass Lots Warnungen sie nur verärgerten, bis sie letztendlich durch einen Regen aus Bimsstein vernichtet wurden (vgl.Hūd 11: 69 70 71 72 73 74 75 76 77 78 79 80 81 82 83). Der Anfang von Lots Botschaft an sein Volk ist der gleiche, wie der von Noah, Hūd und Ṣāliḥ: eine Missbilligung ihrer Zügellosigkeit, ein Aufruf zur Gottesfurcht, zu Glauben und Gehorsam und die Zusicherung, keinen Lohn von ihnen für sich zu beanspruchen. Dann aber hält er ihnen voller Abscheu, ihr anormales Laster vor, durch das sie in der Geschichte bekannt geworden sind. (ÜB)

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