Sure Ash-Shuʿarāʾ (Die Dichter — الشعراء) (Ayah 198)

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26 Ash-Shuʿarāʾ(الشعراء), Ayah 198

وَلَوْ نَزَّلْنَاهُ عَلَىٰ بَعْضِ الْأَعْجَمِينَ 198 ١٩٨

Und hätten WIR ihn manchen der Nichtaraber hinabgesandt, (198)

Tafsir
Viele der jüdischen Gelehrten erkannten Muḥammad (a.s.s.) als den Gesandten Allāhs, beispielsweise ‘Abdullāh Ibn Sallām und Muḫairiq. Letzterer war ein wohlhabender Mann, der sein Vermögen für die Ziele des Islam zur Verfügung stellte. Es gab auch christliche Mönche und Gelehrte, die den Auftrag des Propheten (a.s.s.) anerkannten. Der Grund dafür, dass in diesem Zusammenhang nur jüdische und nicht auch christliche Gelehrte erwähnt werden, ist der, dass im Gegensatz zur Thora, die - wenn auch in veränderter Form - immer noch existiert, die ursprünglich an Jesus (a.s.) gerichtete Offenbarung völlig verlorengegangen ist und daher nicht als Beweismaterial für die wesentliche Identität ihrer Lehre mit der des Qur’ān herangezogen werden kann. Die Eigenschaften des Propheten sowie die Grundlagen des Glaubens, mit denen die früheren Gesandten gekommen sind, sind in den früheren Schriften genannt worden. Somit haben die Gelehrten der Kinder Israels die neue Botschaft und den neuen Propheten erwartet. Sie fühlten, dass die Zeit für ihn gekommen war, worüber sie auch untereinander zu sprechen pflegten, wie dies von Salmān Al-Fārisyy und ‘Abdullāh Ibn Sallām berichtet worden ist. (Zu diesem Versblock vgl. Al-Baqara 2:97 ; Ibrāhīm 14:4 ; Al-Furqān 25:1 und die Anmerkung dazu). Mit "er" in Ash-Shuʿarāʾ 26:199 ist unser Prophet Muharnmad (a.s.s.) gemeint. (vgl. ferner Fuṣṣilat 41:44 und die Anmerkung dazu).

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