Sure Ash-Shuʿarāʾ (Die Dichter — الشعراء) (Ayah 2)

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26 Ash-Shuʿarāʾ(الشعراء), Ayah 2

تِلْكَ آيَاتُ الْكِتَابِ الْمُبِينِ 2 ٢

Diese sind die Ayat der deutlichen Schrift. (2)

Tafsir
Das heißt, die Verse in dieser Sura gehören zu diesem Qur’ān, der sie so deutlich darlegt und erläutert, dass jeder Leser oder Hörer sie leicht verstehen kann, wozu sie auffordert, was sie nahelegt und was sie verbietet, was sie als wahr und was sie als falsch bezeichnet. Glaube oder Unglaube liegt auf einer anderen Ebene, aber niemand kann sich damit herausreden, er habe die Lehren dieser Schrift nicht verstehen können. In seiner derartigen Perfektion muss der Qur’ān zweifelsfrei ein göttliches Buch sein (vgl. die Einleitung zu diesem Werk). In diesem Sinne ist jeder Vers ein Wunder, ein Zeichen Allāhs, um das Prophetentum Muḥammads zu bestätigen. Die makkanischen Götzendiener verlangten vom Propheten (a.s.s.) ein Wunder als Beglaubigung für seine Botschaft. Als Antwort darauf wird gesagt, dass jemand, der wirklich ein Zeichen wünscht, nur die Verse dieser Schrift zu studieren braucht. Der Qur’ān legt eindeutig alle seine Lehren vor, die nicht Schöpfung eines Dichters oder Phantasie eines Magiers sein können. (ÜB) (vgl. Yūsuf 12:1 ; Al-Qaṣaṣ 28:2 und die Anmerkung dazu).

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