Abraham (a.s.) bittet seinen Herrn u.a. um Weisheit und Rechtschaffenheit. Diese zwei Punkte müssen so verstanden werden, dass derjenige, der diese innehat, im Besitz eines enormen Vermögens ist. Unser Prophet Muḥammad (a.s.s.) hat uns in seiner Sunna ein ähnliches Bittgebet gelehrt, das lautet: ”O Allāh, unser Herr, gib uns die Fähigkeit, eine Sache so zu sehen und zu verstehen, wie sie in Wirklichkeit ist, so dass wir den wahren Sachverhalt beurteilen können.“ (ÜB) In seinem Bittgebet schließt Abraham (a.s.) seinen Vater ein und bittet für ihn um Vergebung, obwohl sein Vater ein Götzendiener war und er (Abraham) nicht für einen Feind Allāhs beten darf. Die Gelehrten gehen davon aus, dass dies auf Grund eines Versprechens an den Vater war, das Abraham (a.s.) zu erfüllen hat (vgl.
Maryam 19: 47⧉ 48⧉). Der Qur’ān hat später untersagt, für Menschen, die Allāh (t) ablehnen, um Verzeihung zu bitten, auch wenn diese nahe Verwandte wären. (ÜB) (Für ausführliche Information vgl. die beiden Titel: "Allāhs Friede auf Ibrāhīm" und "Muḥammad, Prophet der Barmherzigkeit" [s.u. "Tod des Abū Ṭālib Ibn ‘Abdulmuṭṭalib"], Islamische Bibliothek). (vgl. ferner
At-Tawba 9: 113⧉ 114⧉;
Ibrāhīm 14:41 ⧉;
Maryam 19:47 ⧉,
Maryam 19: 49⧉ 50⧉ und die Anmerkung dazu).Und das Paradies wird den Gottesfürchtigen nahegebracht werden. (
Ash-Shuʿarāʾ 26:90 ⧉) Und die Al-Ǧaḥīm wird denen vor Augen gehalten, die abgeirrt sind (
Ash-Shuʿarāʾ 26:91 ⧉), und es wird zu ihnen gesprochen: ”Wo ist nun das, was ihr anzubeten pflegtet (
Ash-Shuʿarāʾ 26:92 ⧉) statt Allāh? Können sie euch helfen oder sich selber helfen?“ (
Ash-Shuʿarāʾ 26:93 ⧉) Dann werden sie kopfüber (in die Hölle)