Sure Āl Imrān (Die Familie Imrans — آل عمران) (Ayah 185)

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3 Āl Imrān(آل عمران), Ayah 185

كُلُّ نَفْسٍ ذَائِقَةُ الْمَوْتِ ۗ وَإِنَّمَا تُوَفَّوْنَ أُجُورَكُمْ يَوْمَ الْقِيَامَةِ ۖ فَمَنْ زُحْزِحَ عَنِ النَّارِ وَأُدْخِلَ الْجَنَّةَ فَقَدْ فَازَ ۗ وَمَا الْحَيَاةُ الدُّنْيَا إِلَّا مَتَاعُ الْغُرُورِ 185 ١٨٥

Jedes Lebewesen wird den Tod erfahren. Und ihr werdet eure Belohnungen doch nur am Tag der Auferstehung erhalten. Derjenige, der dann vom Feuer ferngehalten wird und in die Dschanna hineingelassen wird, war bereits erfolgreich. Und das diesseitige Leben ist nichts anderes außer Verbrauchsgut der Täuschung. (185)

Tafsir
Vor der Ankunft des Islam glaubte ein großer Teil der Menschheit, dass der Tod eine Strafe für unsere Sünden sei. Die "Jüdische Encyclopaedia" hat den Glauben der modernen Juden so beschrieben, dass der Tod die Strafe für des Menschen Sünde sei; das gleiche glauben die Christen. Die Bibel sagt, dass die Begierde die Sünde erzeugt und dass die angehäuften Sünden zum Tode führen. Indem der Qur’ān diese irrige Ansicht zurückweist, erklärt er, dass der Tod nichts mit Tugend oder Sünde zu tun hat. Dies ist das natürliche Ende des irdischen Lebens. (Nia) (vgl. An-Naḥl 16:27 ; Al-Anbiyāʾ 21: 34 35 und die Anmerkung dazu).

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