Sure As-Sadschda (Die Niederwerfung — السجدة) (Ayah 22)

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32 As-Sadschda(السجدة), Ayah 22

وَمَنْ أَظْلَمُ مِمَّنْ ذُكِّرَ بِآيَاتِ رَبِّهِ ثُمَّ أَعْرَضَ عَنْهَا ۚ إِنَّا مِنَ الْمُجْرِمِينَ مُنْتَقِمُونَ 22 ٢٢

Und keiner begeht mehr Unrecht als derjenige, der an die Ayat seines HERRN erinnert wird, dann sich von ihnen abwendet. Gewiss, WIR werden an den schwer Verfehlenden Vergeltung üben. (22)

Tafsir
Im Höllenfeuer gibt es dagegen keine Geborgenheit (vgl. oben As-Sadschda 32:19 und die Anmerkung dazu). Denn dort gibt es nur Qual und Pein, vor denen kein Entrinnen möglich ist. Die Bestrafung derjenigen, die ungehorsam sind, hat schon in dieser diesseitigen Welt in der Form von Elend, Unglück und Krankheiten angefangen, um sie zum Nachdenken und zum rechten Weg zu bewegen. Dies stellt eine Barmherzigkeit Allāhs dar, um sie durch diese letzte Ermahnung vor dem Höllenfeuer im Jenseits zu retten. Danach gibt es keine Entschuldigung mehr. Wer ist nun ungerechter als jener, der an die Zeichen seines Herrn gemahnt wird und sich dann doch von ihnen abwendet? Der Begriff "Zeichen" beinhaltet alle Arten von irdischen Prüfungen. Sie könnenu.a. auch in der Form von katastrophalen Schicksalsschlägen sein. (vgl. Aṭ-Ṭūr 52:47 und die Anmerkung dazu).

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