Sure Yā-Sīn (Ya-Sin — يس) (Ayah 47)

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36 Yā-Sīn(يس), Ayah 47

وَإِذَا قِيلَ لَهُمْ أَنْفِقُوا مِمَّا رَزَقَكُمُ اللَّهُ قَالَ الَّذِينَ كَفَرُوا لِلَّذِينَ آمَنُوا أَنُطْعِمُ مَنْ لَوْ يَشَاءُ اللَّهُ أَطْعَمَهُ إِنْ أَنْتُمْ إِلَّا فِي ضَلَالٍ مُبِينٍ 47 ٤٧

Und als ihnen gesagt wurde: 'Gebt vom Rizq, das ALLAH euch gewährte.' Sagten diejenigen, die Kufr betrieben haben, zu denjenigen, die den Iman verinnerlichten: 'Sollen wir etwa denjenigen speisen, welchen ALLAH gespeist hätte, wenn ER wollte?! Ihr befindet euch doch nur in einem eindeutigen Irrtum.' (47)

Tafsir
Nachdem Allāh (t) sie an die Anzeichen Seiner Allmacht und die Auswirkungen Seiner Barmherzigkeit erinnert hat, verweist Er hier auf ihre Blindheit gegenüber der Wahrheit und auf ihre Widerspenstigkeit gegenüber der Rechtleitung und dem Glauben. Ibn ‘Abbās sagte: ”Es gab damals in Makka Ketzer, die, wenn sie aufgefordert wurden, für Bedürftige zu spenden, sagten: »Nein, bei Allāh, das werden wir nicht tun. Sollen wir sie etwa ernähren, wo doch Allāh sie arm sein lässt!«“ Dies hat Allāh gemacht, um die Menschen zu prüfen. So hat Er also die irdischen Güter den Armen nicht aus Geiz vorenthalten und die Reichen nicht zum Spenden aufgefordert, weil Er deren Geld braucht, sondern lediglich, um sie damit zu prüfen. Und Allāh (t) macht, was Er will, ohne dabei irgend jemanden bezüglich Seinen Entscheidungen und Seines Willen ein Einspruchsrecht zu gewähren: Er wird nicht befragt nach dem, was Er tut; aber sie werden befragt nach dem, was sie tun (vgl. Al-Anbiyāʾ 21:23 ). (Sab).

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