Sure Ghāfir (Der Vergeber — غافر) (Ayah 82)

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40 Ghāfir(غافر), Ayah 82

أَفَلَمْ يَسِيرُوا فِي الْأَرْضِ فَيَنْظُرُوا كَيْفَ كَانَ عَاقِبَةُ الَّذِينَ مِنْ قَبْلِهِمْ ۚ كَانُوا أَكْثَرَ مِنْهُمْ وَأَشَدَّ قُوَّةً وَآثَارًا فِي الْأَرْضِ فَمَا أَغْنَىٰ عَنْهُمْ مَا كَانُوا يَكْسِبُونَ 82 ٨٢

Sind sie etwa nicht auf Erden umhergezogen, damit sie sehen, wie das Anschließende derjenigen vor ihnen war. Sie waren mehr als sie, noch mächtiger und hatten noch mehr Hinterlassenschaften auf Erden. So nützte ihnen nicht, was sie zu erwerben pflegten. (82)

Tafsir
Die Erklärung in diesem Versblock finden wir ferner an verschiedenen Stellen des Qur’ān. Es handelt sich nicht um eine Frage im gewöhnlichen Sinne, sondern um eine wiederholte Vorhaltung an die heidnischen Araber in Makka, die ständig zwischen dem Süden und dem Norden - sowohl im Sommer als auch im Winter - umhergezogen, um Handel zu betreiben (vgl. Sure Quraiš). Sie haben mit Sicherheit die Ruinen der alten Generationen auf ihren Reiserouten betrachtet (vgl. At-Tawba 9:69 ). Jene verflossenen Generation waren viel mächtiger und wohlhabender als die Makkaner selbst, die gegen diese Offenbarung kämpften und sich mit dem edlen Proopheten (a.s.s.) verfeindeten, der aus ihrer Mitte kam (vgl. Al-Anʿām 6:10 ; An-Naḥl 16:34 ). Mit diesem eindrucksvollen Versblock endet diese großartige Sura des edlen Qur’ān. Dafür gebührt Allāh (t) alles Lob!

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