Sure Ghāfir (Der Vergeber — غافر) (Ayah 85)

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40 Ghāfir(غافر), Ayah 85

فَلَمْ يَكُ يَنْفَعُهُمْ إِيمَانُهُمْ لَمَّا رَأَوْا بَأْسَنَا ۖ سُنَّتَ اللَّهِ الَّتِي قَدْ خَلَتْ فِي عِبَادِهِ ۖ وَخَسِرَ هُنَالِكَ الْكَافِرُونَ 85 ٨٥

Doch ihr Iman nützte ihnen nicht, als sie Unsere Peinigung sahen. Dies ist ALLAHs Handlungsweise, die bei Seinen Dienern bereits angewandt wurde. Und verloren haben dort die Kafir! (85)

Tafsir
Die Erklärung in diesem Versblock finden wir ferner an verschiedenen Stellen des Qur’ān. Es handelt sich nicht um eine Frage im gewöhnlichen Sinne, sondern um eine wiederholte Vorhaltung an die heidnischen Araber in Makka, die ständig zwischen dem Süden und dem Norden - sowohl im Sommer als auch im Winter - umhergezogen, um Handel zu betreiben (vgl. Sure Quraiš). Sie haben mit Sicherheit die Ruinen der alten Generationen auf ihren Reiserouten betrachtet (vgl. At-Tawba 9:69 ). Jene verflossenen Generation waren viel mächtiger und wohlhabender als die Makkaner selbst, die gegen diese Offenbarung kämpften und sich mit dem edlen Proopheten (a.s.s.) verfeindeten, der aus ihrer Mitte kam (vgl. Al-Anʿām 6:10 ; An-Naḥl 16:34 ). Mit diesem eindrucksvollen Versblock endet diese großartige Sura des edlen Qur’ān. Dafür gebührt Allāh (t) alles Lob!

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