Sure Fuṣṣilat (Ausführlich dargelegt — فصلت) (Ayah 9)

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41 Fuṣṣilat(فصلت), Ayah 9

قُلْ أَئِنَّكُمْ لَتَكْفُرُونَ بِالَّذِي خَلَقَ الْأَرْضَ فِي يَوْمَيْنِ وَتَجْعَلُونَ لَهُ أَنْدَادًا ۚ ذَٰلِكَ رَبُّ الْعَالَمِينَ 9 ٩

Sag: 'Betreibt ihr etwa Kufr Demjenigen gegenüber, Der die Erde in zwei Ayyam erschuf, und setzt ihr Ihm etwas als Ebenbärtiges bei?! Dieser ist doch Der HERR aller Schöpfung.' (9)

Tafsir
Dies soll der Prophet den Götzendienern in Makka sagen. Wenn wir die in diesem Vers erwähnten zwei Tage, die unten in Vers 10 erwähnten vier Tage und die unten in Vers 12 erwähnten zwei Tage zusammenzählen, erhalten wir eine Summe von acht Tagen, während in vielen anderen Abschnitten davon die Rede ist, dass die Schöpfung an sechs Tagen stattgefunden hat (vgl. Al-Aʿrāf 7:54 ; As-Sadschda 32:4 ). Die Kommentatoren verstehen dies so, dass in den in Vers 10 erwähnten vier Tagen die hier erwähnten zwei Tage eingeschlossen sind, so dass die Summe wieder sechs Tage ist. Dies ist vernünftig; denn der in Vers 9 und 10 geschilderte Prozess bildet insgesammt eine Serie. Im ersten Fall geht es um die Schöpfung der formlosen Materie der Erde, im letzteren geht es um die allmähliche Entwicklung der Form der Erde, ihrer Gebirge und Meere und ihres Pflanzen- und Tierlebens sowie jeder Art angemessener Versorgung (vgl. Al-Ḥidschr 15:19 .20). Wie in so vielen Versen des Qur’ān, die sich auf kosmische Ereignisse beziehen, hat die wiederholte Erwähnung der "sechs Zeitphasen", in denen das Universum erschaffen wurde (wobei nach dem obigen Vers zwei davon für die Entstehung des anorganischen Universums einschließlich der Erde verwendet wurden), rein allegorische Bedeutung. In diesem Falle handelt es sich um eine Andeutung, dass das Universum nicht "von Ewigkeit her" existiert hat, sondern einen bestimmten Anfangszeitpunkt hatte und dann einen bestimmten Zeitraum brauchte, um sich bis in seinen gegenwärtigen Zustand zu entwickeln. (vgl. Al-Baqara 2:22 ; ferner Ar-Raʿd 13:3 ; An-Naḥl 16:15 und die Anmerkung dazu). Der Übergang von der dritten Person (So vollendete Er) zur ersten (Wir schmückten) ist bemerkenswert. Der Schöpfungsakt ist eine unpersöhnliche Handlung. Das Ausschmücken und Bewachen ist eine persönliche Gnade Allāhs für Seine Geschöpfe. Er kann alle Seine Entscheidungen verwirklichen. Er kennt die Bedürfnisse aller Wesen. (ÜB)

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