Sure Al-Dschāziya (Die sich Niederkniende — الجاثية) (Ayah 5)

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45 Al-Dschāziya(الجاثية), Ayah 5

وَاخْتِلَافِ اللَّيْلِ وَالنَّهَارِ وَمَا أَنْزَلَ اللَّهُ مِنَ السَّمَاءِ مِنْ رِزْقٍ فَأَحْيَا بِهِ الْأَرْضَ بَعْدَ مَوْتِهَا وَتَصْرِيفِ الرِّيَاحِ آيَاتٌ لِقَوْمٍ يَعْقِلُونَ 5 ٥

Auch die Aufeinanderfolge von Nacht und Tag und Rizq (Regen), das ALLAH vom Himmel fallen ließ, dann ER damit die Landschaft nach ihrem Tod wieder belebte, und die Strömung der Winde sind Ayat für Leute, die sich besinnen. (5)

Tafsir
Zur Zeit dieser Offenbarung vor mehr als 1400 Jahren haben die Menschen geglaubt, die Erde sei eine flache Scheibe. Dieser Vers verrät die Form der Erde und ihre Rotation, durch die der Wechsel von Nacht und Tag entsteht. Für uns Menschen der modernern Zeit sind diese Gedanken eine Selbstverständlichkeit, da wir die Funktion gut kennen. Zu jener Zeit aber haben die Menschen, die dieses Wissen noch nicht erlangten, auch an die Worte des Qur’ān geglaubt. Dieselbe Erklärung gilt entsprechend für den resltichen Satz über die Niedersendung der Versorgung vom Himmel, womit der Regen gemeint ist, der die Belebung der toten Erde verursacht. Die Steuerung dieser Versorgung in allen Richtungen geschieht durch den Wechsel der Winde, die auf Allāhs Geheiß die Wolken treiben. All dies ist leicht erkennbar für Menschen, die Verstand besitzen. (vgl. Al-Muʾminūn 23: 18 19 20; Al-Furqān 25: 48 49; Ash-Shuʿarāʾ 26:7 ; An-Naml 27:16 ; Ar-Rūm 30:24 ).

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