Sure Al-Māʾida (Die Tafel — المائدة) (Ayah 113)

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5 Al-Māʾida(المائدة), Ayah 113

قَالُوا نُرِيدُ أَنْ نَأْكُلَ مِنْهَا وَتَطْمَئِنَّ قُلُوبُنَا وَنَعْلَمَ أَنْ قَدْ صَدَقْتَنَا وَنَكُونَ عَلَيْهَا مِنَ الشَّاهِدِينَ 113 ١١٣

Sie sagten: "Wir wollen davon speisen, auch damit unsere Herzen Ruhe finden und damit wir wissen, dass du uns bereits die Wahrheit übermittelt hast und wir dafür Zeugen sein werden." (113)

Tafsir
Die Jünger Jesu gehörten zum Volk der Kinder Israels, das gewöhnt war, Wunder kettenweise im Laufe seiner langen Geschichte zu erleben. Diesmal wollten sie Speise vom Himmel nach der Art der Versogung ihrer Vorväter während der Wanderschaft auf Sinai. Gleichzeitig wollten sie mit den Worten "... und wir wollen wissen, dass du in Wahrheit zu uns gesprochen hast ..." Jesus selbst auf die Probe stellen. Die Antwort Jesu zeigt, dass er die Forderung seiner Jünger nicht für gut geheißen hatte. Die Worte Jesu (Fürchtet Allāh, wenn ihr Gläubige seid) sind eine passende Antwort auf ihre unpassende Frage (... ist dein Herr imstande ...) gegenüber Dem Allmächtigen; sie ist die Äußerung eines Kenners seines Volkes, der wusste, wie das Volk trotz der vielen Wunder in der Vergangenheit ungläubig wurde und in der Abwesenheit Moses' das goldene Kalb angebetet hatte. Man merkt ferner die unliebsame Äußerung gegenüber Allāh (t) mit den Worten "dein Herr" (vgl. zu dieser Art Al-Baqara 2:61 , Al-Baqara 2: 68 69 70; Al-Māʾida 5:24 ), statt zu sagen "unser Herr".

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