Sure Al-Māʾida (Die Tafel — المائدة) (Ayah 75)

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5 Al-Māʾida(المائدة), Ayah 75

مَا الْمَسِيحُ ابْنُ مَرْيَمَ إِلَّا رَسُولٌ قَدْ خَلَتْ مِنْ قَبْلِهِ الرُّسُلُ وَأُمُّهُ صِدِّيقَةٌ ۖ كَانَا يَأْكُلَانِ الطَّعَامَ ۗ انْظُرْ كَيْفَ نُبَيِّنُ لَهُمُ الْآيَاتِ ثُمَّ انْظُرْ أَنَّىٰ يُؤْفَكُونَ 75 ٧٥

Almasih Ibnu-Maryam war gewiss nur ein Gesandter, vor dem andere Gesandte bereits dahingingen, und seine Mutter war eine Wahrheitsliebende. Beide haben die Speisen gegessen. Siehe, wie WIR ihnen die Ayat verdeutlichen, dann siehe, wie sie (von der Rechtleitung) abgebracht werden! (75)

Tafsir
Hier verdeutlicht der Qur’ān seine Vorhaltungen gegen die Christen. Allāh (t) bezeichnet diese Behauptung als Unglaube. Wer Speise zu sich nimmt, der hat es nötig, sein Leben nach dem Gesetz der Schöpfung zu erhalten. Ferner hat er ein menschliches Bedürfnis, seine Notdurft zu verrichten. Sowohl die Aufnahme der Nahrung als auch die Verrichtung der Notdurft vereinbaren sich nicht mit der Unabhängigkeit und Reinheit der göttlichen Natur (vgl. dazu den Titel: "Allāhs letzte Botschaft", Islamische Bibliothek; ferner oben An-Nisāʾ 4:156 , Al-Māʾida 5:116 ).

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