Sure An-Nadschm (Der Stern — النجم) (Ayah 39)

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53 An-Nadschm(النجم), Ayah 39

وَأَنْ لَيْسَ لِلْإِنْسَانِ إِلَّا مَا سَعَىٰ 39 ٣٩

und dass es dem Menschen nur das gibt, was er erstrebte, (39)

Tafsir
Hier folgt eine Serie von Belehrungen: Zunächst geht es darum, dass jeder Mensch die Last seiner Schuld selbst tragen muss, und dass niemand sie ihm abnehmen kann. (vgl. Al-Anʿām 6:164 ). Es kann keine stellvertretende Sühne geben. (vgl. oben An-Nadschm 53: 33 34 35 und die Anmerkung dazu). Es ist damit eine kategorische Ablehnung der christlichen Lehre von der "Erbsünde", mit der angeblich jeder Mensch von seiner Geburt an belastet ist. (vgl. Al-Anʿām 6:164 ; Al-Isrāʾ 17:15 ; Fāṭir 35:18 ; Az-Zumar 39:7 und die Anmerkung dazu). Taten werden nach einem Ḥadīṯ des Propheten (a.s.s.) gemäß den Absichten beurteilt, und jedem wird nur das angerechnet, was er beabsichtigt hat. In diesem Zusammenhang muss bemerkt werden, dass der Begriff "Tat" bzw. "Handlung" in der Islam-Wissenschaft auch absichtlich unterlassene Handlungen mit einschließt, ob sie gut oder schlecht sind, sowie auch absichtliche Äußerungen von Glaubensvorstellungen, also alles, was ein Mensch in Wort und Tat zum Ausdruck bringt. Jeder erntet nur die Früchte seiner eigenen Handlungen, und kein anderer hat Anteil daran, wenn er nicht auch an der Handlung beteiligt war. Nichts wird verloren gehen von dem, was der Mensch in seinem irdischen Leben tut, und nichts davon entgeht Allāhs Wissen. (ÜB)

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