Sure Al-Mudschādila (Die Streitende — المجادلة) (Ayah 12)

Verwenden Sie das untenstehende Suchwerkzeug, um einen oder mehrere ausgewählte Ayahs aus einer bestimmten Sure anzuzeigen, zusammen mit der Übersetzung in Ihrer gewählten Sprache.




58 Al-Mudschādila(المجادلة), Ayah 12

يَا أَيُّهَا الَّذِينَ آمَنُوا إِذَا نَاجَيْتُمُ الرَّسُولَ فَقَدِّمُوا بَيْنَ يَدَيْ نَجْوَاكُمْ صَدَقَةً ۚ ذَٰلِكَ خَيْرٌ لَكُمْ وَأَطْهَرُ ۚ فَإِنْ لَمْ تَجِدُوا فَإِنَّ اللَّهَ غَفُورٌ رَحِيمٌ 12 ١٢

Ihr, die den Iman verinnerlicht habt! Wenn ihr euch mit dem Gesandten vertraulich unterhalten wollt, so gebt vor eurer vertraulichen Unterredung eine Sadaqa! Dies ist besser für euch und reiner. Und wenn ihr (es) nicht vermögt, also gewiss, ALLAH ist allvergebend, allgnädig. (12)

Tafsir
Hiermit geht die Erziehung der Muslime ein Stück weiter (vgl. oben Al-Mudschādila 58:11 und die Anmerkung dazu): Muḥammad, Allāhs Segen und Friede auf ihm, war nicht nur ein Prophet, sondern auch das Oberhaupt des muslimischen Volkes. Mit diesen beiden Eigenschaften gehörte er zum Wohl der Allgemeinheit. Der Prophet wies nie jemanden ab, der ihn um eine private Unterredung bat. Oft geschah es jedoch, dass Menschen ihn ohne wirklichen Grund darum baten. Manchmal, vor allem in Kriegszeiten, löste dies bei anderen den Verdacht aus, der Betreffende habe dem Propheten Nachrichten von drohenden Angriffen überbracht, und führte zu einer Welle von Gerüchten. Es wurde auch von den Heuchlern ausgenutzt, die behaupteten, der Prophet sei leichtgläubig und höre auf jeden. Qatāda (r) berichtete, dass Menschen auf einer privaten Unterredung bestanden, um sich vor anderen hervorzutun. Aus allen diesen Gründen legte Allāh(t) den Menschen diese Einschränkung auf. (ÜB)

Alternativ können Sie die nachstehende intelligente Suchfunktion verwenden