Sure Al-Anʿām (Das Vieh — الأنعام) (Ayah 108)

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6 Al-Anʿām(الأنعام), Ayah 108

وَلَا تَسُبُّوا الَّذِينَ يَدْعُونَ مِنْ دُونِ اللَّهِ فَيَسُبُّوا اللَّهَ عَدْوًا بِغَيْرِ عِلْمٍ ۗ كَذَٰلِكَ زَيَّنَّا لِكُلِّ أُمَّةٍ عَمَلَهُمْ ثُمَّ إِلَىٰ رَبِّهِمْ مَرْجِعُهُمْ فَيُنَبِّئُهُمْ بِمَا كَانُوا يَعْمَلُونَ 108 ١٠٨

Und verunglimpft nicht das, woran sie anstelle von ALLAH Bittgebete richten, sonst verunglimpfen sie ALLAH in übertretender Weise aus Unwissenheit! Solcherart ließen WIR jeder Umma ihr Handeln schön erscheinen, dann aber wird ihre Umkehr zu ihrem HERRN sein, dann wird ER sie darüber in Kenntnis setzen, was sie zu tun pflegten. (108)

Tafsir
Dem Muslim liegt in diesem Vers ein Gebot vor. Von ihm wird erwartet, dass er sich von jeder Art Konfrontation mit dem Unglauben distanziert - auch von der Herabwürdigung der falschen Götter, damit er dadurch die Erhabenheit Allāhs nicht verletzen lässt, und die Gemüter des Gegners erhitzt. Im Dialog mit den Schriftbesitzern, u.a. Juden und Christen, sowie mit Götzendienern soll der Muslim voller Hoffnung sein, dass diese sich durch gütige Rede und Sachlichkeit des rechten Wegs rechtleiten lassen (vgl. dazu Al-ʿAnkabūt 29:46 ).

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