Sure Al-Anʿām (Das Vieh — الأنعام) (Ayah 57)

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6 Al-Anʿām(الأنعام), Ayah 57

قُلْ إِنِّي عَلَىٰ بَيِّنَةٍ مِنْ رَبِّي وَكَذَّبْتُمْ بِهِ ۚ مَا عِنْدِي مَا تَسْتَعْجِلُونَ بِهِ ۚ إِنِ الْحُكْمُ إِلَّا لِلَّهِ ۖ يَقُصُّ الْحَقَّ ۖ وَهُوَ خَيْرُ الْفَاصِلِينَ 57 ٥٧

Sag: "Ich folge doch einem klaren Zeichen von meinem HERRN, während ihr Ihn verleugnet habt. Doch ich verfüge nicht über das, was ihr übereilt haben wollt. Denn die Entscheidung (darüber) unterliegt nur ALLAH. ER spricht die Wahrheit und ER ist Der Beste der Richtenden." (57)

Tafsir
Die Götzendiener riefen den Propheten dazu auf, ihre Religion gut zu heißen und sich vor ihren Götzen niederzuwerfen, dann würden sie auch seine Religion gut heißen und vor Allāh das gleiche tun. Hier fordert Allāh (t) den Propheten dazu auf, den Götzendienern vorzuhalten, dass es ihm verboten ist, denen zu dienen, die sie neben Allāh (t) als ebenbürtige Gottheiten anrufen und ihren Gelüsten zu folgen. Denn sie rufen ihre Götzen aus ihren eigenen Wunschvorstellungen heraus an, nicht aus Wissen und Wahrheit. Und falls er ihren Wunschvorstellungen folgte, würde er irregeleitet, anstatt rechtgeleitet zu werden. Das Verbot bezieht sich auf alles und auf jeden, der neben Allāh (t) angerufen oder ernannt wird. Die Angelegenheit liegt nicht zwischen dem Propheten (a.s.s.) und den Götzendienern, sondern zwischen ihnen und Allāh (t). Der Prophet soll nur vor Sünde warnen und die frohe Botschaft des Heils verkünden. (ÜB) (vgl. dazu Al-Anfāl 8:32 ; Ar-Raʿd 13:6 ; An-Naḥl 16:1 ; Al-Ḥadsch 22: 47 48 und die Anmerkung dazu).

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