Sure At-Taghābun (Die gegenseitige Täuschung — التغابن) (Ayah 11)

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64 At-Taghābun(التغابن), Ayah 11

مَا أَصَابَ مِنْ مُصِيبَةٍ إِلَّا بِإِذْنِ اللَّهِ ۗ وَمَنْ يُؤْمِنْ بِاللَّهِ يَهْدِ قَلْبَهُ ۚ وَاللَّهُ بِكُلِّ شَيْءٍ عَلِيمٌ 11 ١١

Es traf nichts an Unglück außer mit ALLAHs Zustimmung. Und wer den Iman verinnerlicht, leitet ER sein Herz recht. Und ALLAH ist über alles allwissend. (11)

Tafsir
Das Unglück hat verschiedene Gesichter: Es kommt in der Form einer Naturkatastrophe, einer Hungersnot, eines Unfalls, einer Krankheit, einer Unterdrückung usw. Ähnlich davon haben die Muslime erlitten und mussten in Geduld ertragen. Nach jahrelanger Verfolgung in ihrer Heimatstadt Makka waren sie nach Al-Madīna ausgewandert, wo die aufrichtigen Muslime, die sie aufnahmen, doppelte Last zu tragen hatten. Einerseits mussten sie hunderte von Auswanderern unterstützen, andererseits waren sie zur Zielscheibe von Angriffen verschiedener Feinde geworden (vgl. dazu Al-Ḥadīd 57: 22 23). Das Unglück in seinen verschiedenen Formen ist aber nicht immer schlecht für die Gläubigen. Manchmal bringt es Vorteile, Ermahnung und Rückkehr zum rechten Weg. Unser Prophet (a.s.s.) sagte: ”Alle Angelegenheiten eines Gläubigen sind für ihn vorteilhaft: Wenn ihm etwas Gutes zuteil wird, ist er dankbar und dies ist gut für ihn; und wenn ihm etwas Schlechtes widerfährt verhält er sich geduldig, und das ist gut für ihn.“ (Bu)

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