Sure Al-Aʿrāf (Die Höhen — الأعراف) (Ayah 128)

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7 Al-Aʿrāf(الأعراف), Ayah 128

قَالَ مُوسَىٰ لِقَوْمِهِ اسْتَعِينُوا بِاللَّهِ وَاصْبِرُوا ۖ إِنَّ الْأَرْضَ لِلَّهِ يُورِثُهَا مَنْ يَشَاءُ مِنْ عِبَادِهِ ۖ وَالْعَاقِبَةُ لِلْمُتَّقِينَ 128 ١٢٨

Musa sagte zu seinen Leuten: "Fleht ALLAH um Hilfe an und übt euch in Geduld! Gewiss, die Erde gehört ALLAH und ER überlässt sie, wem ER will von Seinen Dienern. Und das Anschließende ist für die Muttaqi bestimmt." (128)

Tafsir
In diesem Sinne ist auch die Kritik in Sura At-Tawba 9:31 und an anderen Stellen im Qur’ān zu verstehen, wo die Schriftbesitzer dafür kritisiert werden, dass sie ihre Mönche und Rabbiner als Herren neben Allāh (t) annehmen. Die Söhne der Kinder Israels wurden getötet und das Leben ihrer Töchter verschont, so dass ihr Volk auf diese Weise allmählich ausgerottet werden sollte und die Überlebenden sich mit anderen Völkern vermischten. Während der archäologischen Ausgrabungen in Ägypten wurde 1896 eine Inschrift gefunden, die besagt: "Die Kinder Israels sind ausgerottet worden, und kein Same für ihre Fortpflanzung ist übriggeblieben". Die Erde gehört Allāh (t) und Pharao und sein Volk haben nur ein Nutzungsrecht. Doch Allāh gibt das Land Seinen auserwählten Dienern zum Erbe (Ägypten, einst Schauplatz dieser Geschichte ist heute ein islamisches Land). In der Reaktion des Volkes liegt ein Unterton von Nörgelei. Moses (a.s.) beschwichtigt ihre Unzufriedenheit durch sein eigenes Vorbild an Mut und Standhaftigkeit und mit seiner Zukunftsvision, die sich erfüllte, sobald die Zeit reif dazu war. (ÜB) (vgl. Al-Aʿrāf 7:137 ; Yūnus 10:83 ; Ash-Shuʿarāʾ 26:52 :59 und die Anmerkung dazu).

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