Nach mehr als 1400 Jahren seit dieser Offenbarung erleben wir erstmalig durch die Wissenschaft, dass es schon durchsichtige Metalle auf unserer Erde gibt. Unter der Überschrift "Glasartige Metalle" berichtete die FAZ Nr. 48/97: ”Metallen und Metalllegierungen kann man auch in greifbaren Mengen eine glasartige Form verleihen. Das haben Materialwissenschaftler des Los Alamos National Laboratory in New Mexico kürzlich herausgefunden. Gläser bilden sich, wenn man eine Schmelze schnell abkühlt. Die Bestandteile der Schmelze haben dann keine Zeit, sich in kristalliner Form anzuordnen. Glasartige Metalle sind von Interesse, da sie zäher und korrosionsbeständiger sind als "normale" Metalle. Zudem leiten sie den elektrischen Strom wesentlich besser. Üblicherweise bestehen Metalle aus unregelmäßig orientierten Mikrokristallen. Die "Körner" bilden sich schon in der Schmelze. Ursache sind kleine, unvermeidbare Verunreinigungen. Diese verhinderten bislang, dass Metallgläser - außer in ganz dünnen Filmen - hergestellt werden konnten. Den amerikanischen Forschern ist es gelungen, solche Verunreinigungen mit einem Flussmittel aus der Schmelze herauszuziehen. Das Flussmittel - eine Mischung verschiedener Oxyde - löst sich nicht in der Metallschmelze. Es verfestigt sich, zusammen mit den darin enthaltenen Verunreinigungen, erst bei einer Temperatur, bei der die rasch abgekühlte Metallschmelze schon erstarrt ist. Man kann es dann als eigene Fraktion abtrennen. Bisher haben die Wissenschaftler das Verfahren erfolgreich an Palladium-, Nickel- und Kupferlegierungen getestet. Die ungünstigen Eigenschaften "normaler" Metalle rühren von den Korngrenzen der Mikrokristallite her. Diese Grenzen sind nicht nur bevorzugte Ansatzpunkte für Korrosion, sondern auch "Sollbruchstellen" bei mechanischer Belastung (New Scientist, 5/97, S. 20). Zudem ließe sich, den Schätzungen der Forscher zufolge, alleine in den Vereinigten Staaten eine Milliarde Dollar pro Jahr an Energiekosten einsparen, wenn man Stromkabel aus den leitfähigeren Metallgläsern verwenden würde.“ (vgl. dazu
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