Ferner stehen die Berge vor ihren Augen (vgl. oben
An-Nabaʾ 78:6 ⧉) als Stabilisatoren: Durch die immer zahlreicheren Stauseen wird bereits heute die Dynamik der Erdbewegung beeinflusst. Nach Berechnungen von Benjamin Fong Chao vom Nasa Goddard Space Flight Center in Greenbelt/Maryland hat die Umverteilung gewaltiger Wassermengen von den Ozeanen auf die Kontinente zur Folge, dass die Erde schneller um ihre Achse rotiert als noch vor vierzig Jahren. In dieser Zeit ist die Menge an aufgestautem Wasser kontinuierlich auf rund 10000 Kubikkilometer gestiegen. Da die Wassermassen, die in den Stauseen gespeichert werden, nicht gleichmäßig über den Globus verteilt, sondern vor allem auf die höheren geographischen Breiten konzentriert sind, dreht sich die Erde schneller um die eigene Achse ähnlich wie eine Eistänzerin bei der Pirouette beschleunigt, wenn sie die Arme anlegt. Durch den Bau immer neuer Staudämme erhöht sich die Bewegungsenergie um durchschnittlich rund 30 Gigawatt pro Jahr. Das entspricht etwa drei Prozent der Energiemenge, die von Menschen jedes Jahr verbraucht wird. (FAZ 176/96) (vgl.
An-Naḥl 16:15 ⧉ und die Anmerkung dazu).