Sure At-Tawba (Die Reue — التوبة) (Ayah 114)

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9 At-Tawba(التوبة), Ayah 114

وَمَا كَانَ اسْتِغْفَارُ إِبْرَاهِيمَ لِأَبِيهِ إِلَّا عَنْ مَوْعِدَةٍ وَعَدَهَا إِيَّاهُ فَلَمَّا تَبَيَّنَ لَهُ أَنَّهُ عَدُوٌّ لِلَّهِ تَبَرَّأَ مِنْهُ ۚ إِنَّ إِبْرَاهِيمَ لَأَوَّاهٌ حَلِيمٌ 114 ١١٤

Und das Bitten von Ibrahim um Vergebung für seinen Vater war nur aufgrund eines Versprechens, das er ihm gegeben hatte. Doch als ihm deutlich wurde, dass dieser ALLAH gegenüber doch ein Feind war, sagte er sich von ihm los. Gewiss, Ibrahim war doch äußerst anteilnehmend, langmütig. (114)

Tafsir
Wie aus dem Zusammenhang hervorgeht, handelt es sich um die Verstorbenen, das heißt um solche, die ohne Reue und Umkehr gestorben sind, nicht um diejenigen, die noch am Leben sind; denn eine Fürbitte für einen lebenden Menschen kommt einer Bitte um Rechtleitung für ihn gleich. Hierbei handelt es sich nach dem gängigen Verständnis um Fürbitte für die Toten, wenn sie ohne Reue gestorben sind, nachdem ihnen der Islam nahegebracht worden ist; ferner, wenn sie bis zuletzt aktiv gegen den Islam opponiert haben, und wenn dem Betenden bekannt ist, dass aufgrund willkürlicher Ablehnung mit Recht angenommen werden kann, dass ihnen Allāhs Barmherzigkeit entgültig verschlossen ist. Unsere Fürbitte für sie würde zweierlei bedeuten. Abrahams Versprechen seinem Vater gegenüber wird in Maryam 19: 47 48 und Al-Mumtaḥana 60:4 erwähnt, das tatsächliche Gebet in Ash-Shuʿarāʾ 26: 86 87. (ÜB) (vgl. ferner Al-Māʾida 5:116 ff.; Maryam 19: 46 47 48; Ash-Shuʿarāʾ 26: 83 84 85 86 87 88 89 und die Anmerkungen dazu).

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