Sure At-Tawba (Die Reue — التوبة) (Ayah 31)

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9 At-Tawba(التوبة), Ayah 31

اتَّخَذُوا أَحْبَارَهُمْ وَرُهْبَانَهُمْ أَرْبَابًا مِنْ دُونِ اللَّهِ وَالْمَسِيحَ ابْنَ مَرْيَمَ وَمَا أُمِرُوا إِلَّا لِيَعْبُدُوا إِلَٰهًا وَاحِدًا ۖ لَا إِلَٰهَ إِلَّا هُوَ ۚ سُبْحَانَهُ عَمَّا يُشْرِكُونَ 31 ٣١

Sie nahmen ihre Rabbiner und Priester als Herren anstelle von ALLAH sowie Almasih Ibnu-Maryam. Ihnen wurde jedoch nur geboten, einem einzigen Gott zu dienen. Es gibt keine Gottheit außer Ihm. Gepriesen-erhaben ist ER über das, was sie an Schirk betreiben. (31)

Tafsir
Juden und Christen wird die Vielgötterei nicht angekreidet, weil sie ihre Priester und Mönche als Götter verehren, sondern weil sie die Gesetze von ihnen anstatt von Allāh (t) beziehen. Wer dem Gebot eines anderen gehorcht, setzt damit praktisch Allāh (t) Partner zur Seite. ‘Adyy Ibn Ḥātim, der ehemals ein Christ gewesen war, kam zum Propheten (a.s.s.), um den Islam zu verstehen, und stellte verschiedene Fragen, die seine Zweifel klären sollten, unter anderem diese: ”Dieser Vers beschuldigt uns, unsere Gelehrten und Mönche als Herren anzunehmen. Was bedeutet das eigentlich? Wir nehmen sie doch nicht als unsere Herren an.“ Darauf antwortete ihm der Prophet (a.s.s.) mit einer Gegenfrage: ”Stimmt es nicht, dass ihr als verboten betrachtet, was sie verbieten, und als erlaubt, was sie erlauben?“ ”Doch!“, musste ‘Adyy zugeben. Da erwiderte der Prophet: ”Dies bedeutet, sie zu euren Herren anzunehmen.“ (ÜB) (vgl. den Titel: "Allāhs letzte Botschaft", Islamische Bibliothek; ferner Āl Imrān 3:64 ; An-Nisāʾ 4:171 ; Al-Māʾida 5:78 ; Al-Anʿām 6:100 und die verschiedenen Anmerkungen dazu).

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