Sure At-Tawba (Die Reue — التوبة) (Ayah 92)

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9 At-Tawba(التوبة), Ayah 92

وَلَا عَلَى الَّذِينَ إِذَا مَا أَتَوْكَ لِتَحْمِلَهُمْ قُلْتَ لَا أَجِدُ مَا أَحْمِلُكُمْ عَلَيْهِ تَوَلَّوْا وَأَعْيُنُهُمْ تَفِيضُ مِنَ الدَّمْعِ حَزَنًا أَلَّا يَجِدُوا مَا يُنْفِقُونَ 92 ٩٢

noch gegen diejenigen, die zu dir kamen, damit du ihnen Transportmittel bereitstellst, (zu denen) du jedoch sagtest: "Ich finde nichts (an Reittieren), worauf ich euch befördern könnte", dann sie umkehrten, während ihre Augen voller Tränen waren - aus Traurigkeit darüber, dass sie nichts finden, was sie spenden können. (92)

Tafsir
Zur Zeit des Propheten (a.s.s.) gab es keine regulären Truppen und Ausrüstungen für die Kriegsführung. Er war auf die Hilfe Allāhs und die Beteiligung der Gläubigen mit ihrem eigenen Potential an Reittieren, Waffen und Gütern angewiesen. Die Mittellosen, die weder über Transportmittel (Pferde, Maultiere, Kamele), noch über Ausrüstungen und Reiseprovianten verfügten, haben den berechtigten Wunsch, sich für die ehrenvolle Beteiligung am Kampf zu melden. Einige von den Al-Anṣār in Al-Madīna kamen zum Propheten (a.s.s.) und baten mindestens um Schuhe für den weiten Marschweg, den sie nicht barfuß zurücklegen könnten. Der Prophet (a.s.s.) entschuldigte sich, dass er keiene Möglichkeit dazu hatte, ihrem Wunsch zu entsprechen. "Da kehrten sie um, während ihre Augen vor Tränen überflossen aus Kummer darüber, dass sie nichts fanden, was sie hätten ausgeben können." (vgl. oben At-Tawba 9: 86 87).

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