Sure Aḍ-Ḍuḥā (Der helle Vormittag — الضحى) (Ayah 11)

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93 Aḍ-Ḍuḥā(الضحى), Ayah 11

وَأَمَّا بِنِعْمَةِ رَبِّكَ فَحَدِّثْ 11 ١١

Und hinsichtlich der Wohltat deines HERRN, so sprich darüber! (11)

Tafsir
Diese Worte in diesem Versblock bilden ein Gebotskomplex aus drei Punkten: Was die Waise angehgt, so unterdrücke sie nicht. Und was den Bittenden angeht, so fahre ihn nicht an, und sprich überall von der Gnade deines Herrn. Der Bittende, oder wörtlich der Fragende, kann nicht nur ein Bettler sein, sondern jemand, der in einer schwierigen Lage um Hilfe bittet, sei es nun materiell, ideell oder nur zur Belehrung (vgl. oben ʿAbasa 80:1 ff. und die anmerkung dazu). Von Allāhs Wohltaten zu sprechen ist eine Art Dankbarkeit Ihm gegenüber. Mit einer solchen Verhaltensweise verschwindet die Geheimtuerei über das Gehortete. Es sind Befehle, die sowohl an den Propheten selbst, der sowieso sich im vorbildlichen Benehmen eines Gesandten Allāhs verhält, als auch an jeden Menschen nach ihm bis zum Tage des Weltuntergangs. Diese Anweisungen spiegeln hier die Alltagsnöte wider, insbesondere in einer von Gier und Materialismus zersetzten Gesellschaft. (ÜB)

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