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Sure Al-Isrāʾ — Ayah 30 (Deutsch) — Video

Al-Isrāʾ • Ayah 30 von 111 • Deutsch


إِنَّ رَبَّكَ يَبْسُطُ الرِّزْقَ لِمَنْ يَشَاءُ وَيَقْدِرُ ۚ إِنَّهُ كَانَ بِعِبَادِهِ خَبِيرًا بَصِيرًا 30
Übersetzung:
Gewiss, dein HERR gewährt viel Rizq, wem ER will, und ER lässt es auch wenig sein. Gewiss, ER ist über Seine Diener allkundig, allsehend. Al-Isrāʾ 17:30
Tafsir:
Tafsir-Auszug aus Al-Isrāʾ 17:29
In diesem Vers wird die im Islam bekannte "goldene Mitte" dargelegt. Der glaubende Muslim soll weder verschwenderisch noch geizig sein. Die Hand, die an den Hals gefesselt ist, ist ein Zeichen dafür, dass man anderen nicht helfen will. Dagegen stellt die weit geöffnete Hand die Verantwortungslosigkeit gegenüber den eigenen Familienangehörigen dar, die auf diese Mittel angewiesen sind (vgl. oben Al-Isrāʾ 17: 26 27 und die Anmerkung dazu). Mit anderen Worten soll der Muslim weder die Rechte der anderen schmälern noch sie ins Elend stürzen lassen. Im ersten muslimischen Staat von Al-Madīna wurde zum ersten Mal das Volk zur Ausgewogenheit zwischen gesunder Sparsamkeit und echter Großzügigkeit erzogen (vgl. Ar-Raʿd 13:26 und die Anmerkung dazu).
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