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Sure Al-Isrāʾ — Ayah 90 (Deutsch) — Video

Al-Isrāʾ • Ayah 90 von 111 • Deutsch


وَقَالُوا لَنْ نُؤْمِنَ لَكَ حَتَّىٰ تَفْجُرَ لَنَا مِنَ الْأَرْضِ يَنْبُوعًا 90
Übersetzung:
Und sie sagten: "Wir werden dir keinen Iman schenken, bis du für uns von der Erde eine Quelle entspringen lässt," Al-Isrāʾ 17:90
Tafsir:
Hier handelt es sich um die Forderungen der makkanischen Götzendiener an den Propheten Muḥammad, Allāhs Segen und Friede auf ihm. Für ein durstiges Volk unterwegs in einem trockenen Land ist eine Wasserquelle ein großes Wunder. Ein schöner, gut bewässerter Garten ist ein Symbol der Glückseligkeit. Dasselbe gilt für ein goldgeschmücktes Haus. Dass der Himmel einstürzt oder Allāh (t) von Angesicht zu Angesicht sichtbar wird oder der Mensch auf einer Leiter in den Himmel steigt oder ein gebundenes Buch vom Himmel herabfällt, das alles sind irrelevante Vorschläge, die zwischen geistigen und materiellen Dingen keinen Unterschied machen. Hier scheint es sich um eine ins lächerliche verzerrte Anspielung auf das im Qur’ān so oft erwähnte Paradies zu handeln. Da das einzige Wunder, das dem Propheten Muḥammad (a.s.s.) von Allāh (t) gegeben wurde, der Qur’ān selbst ist (vergleiche Vers 59 dieser Sura), wird er im nächsten Abschnitt aufgefordert zu erklären, dass diese Forderungen irrelevant und unverschämt sind. Wunder liegen allein in Allāhs Macht. (ÜB) (Für den historischen Hintergrund vgl. den Titel: "Muḥammad, Prophet der Barmherzigkeit", Islamische Bibliothek; ferner Al-Baqara 2:55 , Al-Baqara 2:60 ; An-Nisāʾ 4:153 ; Al-Anʿām 6: 7 8 9, 35; Al-Furqān 25:25 und die Anmerkung dazu).
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