Allāh (t) allein ist dazu berechtigt, den Unterschied zwischen Seinen Propheten und Gesandten zu machen. Zu diesem Vers vgl. unten
Al-Baqara 2:258 ⧉ und die Anmerkung dazu: Dort geht es nämlich bei uns Menschen darum, dass wir in Glaubensfragen keine unterschiedliche Behandlung der Propheten und Gesandten machen dürfen. Moses (a.s.) z.B. war der einzige Prophet, mit dem Allāh (t) sprach. Dieses Privileg ließ Allāh (t) nicht einmal einem Propheten zu, den die Christen angeblich für den "Sohn Gottes" halten. Das Beglaubigungswunder eines Propheten bildete nur ein Spezifikum für ihn selbst. Es war keine Selbstverständlichkeit für andere Propheten, dass sie auf Grund ihres Prophetentums, das Wunder eines ihrer Vorgänger zu wiederholen; denn alles geschah nur mit der Erlaubnis Allāhs. Die Hervorhebung Jesu als Sohn Marias hat hier einen Grund. Denn als die Botschaft des Qur’ān herabgesandt wurde, galt die irrige Auffassung, dass er "Gottes Sohn" sei und es war auch die Rede von seiner "Doppelnatur" als Mensch und Gott zugleich. Deshalb wird hier auf seine menschliche Natur hingewiesen (vgl.
Yūnus 10:18 ⧉,
Yūnus 10:19 ⧉,
Yūnus 10:93 ⧉;
Al-Isrāʾ 17: 54⧉ 55⧉ und die Anmerkungen dazu; ferner den Titel: "Allāhs letzte Botschaft", Islamische Bibliothek).