Die Kommentatoren gehen davon aus, dass es sich hier um den König Nimrud handelt, dem Allāh die Herrschaft über sein Volk gegeben hatte. Als Herrscher betrachtete sich dieser König als derjenige, der über dessen Leben und Tod zu bestimmen hat, weil er Menschen in seinen Kerkern, die mit dem Tod verurteilt worden sind, begnadigen und ihnen das Leben schenken, während er über andere - ohne Rechenschaft zu befürchten - mit dem Tod bestrafen kann. Als das Wortgefecht mit dem Tyrann fruchtlos verlief, lenkte Abraham (a.s.) die Aufmerksam des weltlichen Herrschers - ohne jedes "wenn" und "aber" - auf die unabänderlichen Gesetze des Allmächtigen Schöpfers (vgl. dazu den Titel: "Allāhs Friede auf Ibrāhīm" [s.u.: "Ibrāhīm im Qur’ān], Islamische Bibliothek) (vgl. ferner
Ash-Shuʿarāʾ 26: 69⧉ 70⧉ 71⧉ 72⧉ 73⧉ 74⧉ 75⧉ 76⧉ 77⧉ und die Anmerkung dazu).